Christliche Gehörlosen-Gemeinschaft

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Hoffnung und Zukunft - Eine Predigt

Gedanken zum Motto der EDCY 2011: «Hoffnung und Zukunft»

Das Motto der EDCY 2011 ist ‹Hoffnung und Zukunft› und der Leitvers des Jugendlagers wird Jeremia 29,11 sein:

Denn ich allein weiss, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.

Wir sehen, einige CGGler haben am Sponsorenlauf vom 16. Oktober 2010 gemeinsam Sport gemacht. Ich bin mir sicher, dass jeder sich dabei Hoffnungen machte:

Sie dachten dabei an ein Ereingis in der Zukunft: die EDCY 2011.

Für das EDCY 2011 selbst haben wir Hoffnungen. Stell dir einmal vor: du planst einen grossen Anlass und du machst dir gar keine Hoffnungen. Das ist schwer vorstellen, denn ohne Hoffnung gibt es keine Zukunft. Wir sehen: Hoffnung und Zukunft gehören zusammen.

Genau so ist es im geistlichen Bereich. Gott möchte dir Hoffnung und Zukunft geben. Im Alten Testament versprach Gott Hoffnung und Zukunft. Die Israeliten in der Gefangenschaft in Babylon dürfen hoffen, dass der Herr sie in die Heimat zurückkehren lässt (Jer 31,17). Gottes Pläne lassen sie hoffen und er versprach ihnen Frieden und die Erlösung vom Leid (Jer 29,11, Leitvers). Wir kennen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod (1Petr 1,3). Die Hoffnung kann sich entwickeln. Und wenn die Hoffnung gross ist, kommt es zum «Glauben». Wenn der Glaube stark ist, so wird daraus ein «Wissen».

Doch heute möchte ich auch andere Hoffnungen anschauen und nicht nur die Hoffnung auf ein ewiges Leben:

Denn es gibt auch Hoffnungen im Bezug auf das Leben auf der Erde. Beispiele:

Indem du auf Gott vertraust, darfst du dir Hoffnungen machen. Und diese Hoffnungen möchte der Herr dir erfüllen, wenn du ihn darum bittest (Joh 11,22). Ohne Hoffnungen sind wir pessimistisch und sehen schwarz für die Zukunft. Mit dem Herrn dürfen wir zuversichtlich sein.

Die Hoffnung kommt also durch den Herrn durch den Glauben an ihn. Auch wenn wir den Herrn nicht spüren (solche Phasen gibt es), sind seine Worte (=Bibel) jederzeit verfügbar und wir dürfen darin lesen und Hoffnung schöpfen. Manchmal erfüllt uns das Bibellesen auch nicht und wir sehen keine Hoffnung beim Lesen der Bibel. Manchmal kann man Zweifel bekommen und am Schluss ist man verzweifelt und enttäuscht. Alle Hoffnung geht verloren.

Doch Gott weiss davon und er hat uns dafür etwas gegeben: die Gemeinschaft. Wir haben oft erlebt: wenn wir in einer Krise stehen, so hilft der Austausch mit Mitmenschen sehr. Durch ihr Zuhören beim Aussprechen bekommen wir Frieden. Manchmal geben Mitchristen uns neuen Mut und wir finden eine neue Hoffnung im Herrn, und unsere Ängste um unsere Zukunft oder die der Mitmenschen verschwinden. Darum ist die Gemeinschaftspflege sehr wichtig. Deshalb gehört auch Apg 2,42-47 zu meinen Lieblingsversen.

Aus der Gemeinschaft Januar 2011