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Facebook: Gefahr oder Chance?

Ist Facebook eine Gefahr oder eine Chance für uns Christen?

Ich bin mir bewusst, dass dieses Thema für einige Personen etwas schwierig sein kann wegen den vielen speziellen Wörtern aus der Welt des Internets. Trotzdem ist es für uns Christen ein wichtiges Thema. Ich habe versucht, diesen Text nicht allzu schwierig zu gestalten.

‹Facebook› – alle sprechen von Facebook auch in der letzten Zeit die Datenschützer.

Facebook ist ähnlich wie ‹Google Buzz›, ‹Twister›, ‹Netlog› u.a. eine Möglichkeit, im Internet mit anderen Menschen Kontakt zu pflegen.

Das Experiment

Um dies herauszufinden, wagte ich selber das Abenteuer ‹Facebook› und loggte mich dort ein. Zuerst musste ich mich im Facebook-Dschungel orientieren: Was ist Facebook genau?

Auf Facebook kannst du Freunde ‹treffen›, mit ihnen in Kontakt sein, mit ihnen ‹sprechen› und austauschen.

Wie geht das?

Nice to know (gut zu wissen): in der CH sind 24% der Bevölkerung im Facebook, in den USA 32% (Stand Dezember 2009)

Chancen oder Gefahren?

Die andere Seite von Facebook:

Das Facebook birgt Chancen aber auch Gefahren. Es ist sehr schwierig, damit richtig umzugehen.

Man wird leicht ‹verführt›, sich stundenlang mit ‹Klatsch› über andere zu beschäftigen. Man schaut, was die ‹Freunde› alles sagen und machen, was für neue Fotos sie wieder haben. Da kann viel wertvolle Zeit verloren gehen.

Ich denke manchmal, dass durch Facebook der Zerfall von sozialen Kontakten gefördert wird. Man muss sich nicht mehr live treffen und miteinander etwas unternehmen. Mir persönlich ist es immer wichtig, trotzdem Menschen aus meinen Internetkontakten wieder einmal live zu treffen und mit ihnen von Angesicht zu Angesicht auszutauschen.

Noch etwas zum Begriff ‹Christ›, ‹Jesus ist mein Herr› etc: Viele Katholiken, Orthodox-Gläubige, Protestanten und Reformierte benützen diese Begriffe auch. Die Frage ist aber: Folgen sie wirklich Jesus nach?

Wer Jesus wirklich nachfolgt, lebt so wie Jesus es uns lehrt (in der Heiligung). Ein Begriff sagt nicht viel aus, sondern die Lebensweise des Menschen und wie er diese nach aussen vermittelt.

Ist die Bibel altmodisch, weil Facebook nicht in der Bibel vorkommt?

Nein – im Gegenteil! Die Bibel gibt ganz genaue Anweisungen, wie wir leben sollen. Sie zeigt uns auch ganz klar, was unseren Glauben fördert oder unserem Glauben schadet.

Beispiele:

Ich erwähne das, weil wir oft denken: «Ein bisschen das machen ist nicht schlimm.» Oder auch: «Dieser Kontakt ist für mich gut, es ist ein netter Mensch».

Das sind unsere Gedanken – wie denkt aber Jesus darüber?

Ich habe immer wieder festgestellt, wie der Einfluss von ungläubigen Freunden und von Medien eine sehr grosse Wirkung auf uns hat. Das geschieht subtil (= ganz langsam und auf eine Art und Weise, dass du es kaum merkst). Erst nach einer längeren Zeit merkst du plötzlich, dass du weit weg von der Heiligung bist.

Meinungen von anderen aus der CGG zum Facebook:

Schlussfolgerungen:

Ich beschäftige mich seit einigen Monaten sehr mit dem Thema «Heiligung». Es ist ganz wichtig, dass wir uns von der Welt und vom weltlichen/menschlichen Denken absondern. Wir leben zwar in der Welt, sind aber nicht von der Welt (Joh. 17,14). Unser Ziel ist nicht, ein gutes Leben auf der Welt zu haben. In Joh. 12,25 spricht Jesus klare Worte: «Wer sein Leben lieb hat, der wirds verlieren und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wirds erhalten zum ewigen Leben.»

Ich bin zum Schluss gekommen, dass mir das Facebook nicht viel bringt und eher schadet als nützlich ist. Die guten Kontakte pflege ich wie zuvor per E-Mail und durch Verabredungen. Jeder weiss, wie man mich ausserhalb des Facebook erreicht. Ich merke, dass ich ausserhalb des Facebook meinen christlichen Lebensstil besser zeigen kann.

Anmerkung: der Autor dieses Beitrags ist nicht mehr im Facebook.

Aus der Gemeinschaft Juli 2010