Christliche Gehörlosen-Gemeinschaft

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Neues von der Gemeinschaft selber

Seit sieben Jahren gibt es die Zeitschrift Gemeinschaft. Alle drei Monate kommt ein neues Heft heraus. Wer hat das gemacht?

Der Redaktor Daniel

Die Titelseite der ersten «Gemeinschaft»

Die Titelseite der ersten «Gemeinschaft»

Das erste Heft war noch dünn: es hatte nur acht Seiten.

Doch schon bald sind die Hefte dicker geworden. Rekord mit über 60 Seiten war ein Heft aus dem Jahr 1996. Darin hat der Präsident auf etwa 30 Seiten von seiner Missionsreise nach Peru und Bolivien berichtet. Das war zugleich der erste Schritt zu einem Projekt Riberalta. Damals reiste er mit Andreas Kolb und Richard Bührer nach Riberalta und sah sich zum ersten Mal um. Was nachher passiert ist, wissen die Leser der Gemeinschaft alle auswendig. 60 Seiten war eine Ausnahme. Normalerweise hat ein Heft zwischen 30 und 40 Seiten. Alle drei Monate so viel Seiten in gehörlosengerechtem Deutsch schreiben, gestalten, mit Fotos, Zeichnungen und Karten ausschmücken, gehörlosengerecht gestalten, das ist eine Riesenarbeit. Wer hat das gemacht? Offiziell das Redaktionsteam, in Wirklichkeit hat aber Daniel das meiste gemacht. Er hat am meisten Stunden geopfert für die Zeitschrift. Er hat die Texte zwar nicht selber geschrieben. Aber er hat alles gestaltet, geschaut, dass die Seitenzahl stimmt, dann alles in die Druckerei gebracht, die Hefte verschickt, aber auch noch die Abonnemente einkassiert, kontrolliert, Mahnungen verschickt. Das war eine Riesenarbeit, sieben Jahre lang. Und die ‹Gemeinschaft› war immer sehr gut. Viele Leser haben positive Kritiken gebracht. Die Abonnementenzahl ist bei knapp 200, die Auflage bei 300 - 350, ausnahmsweise (Berichte über Andreas Kolb) auch höher. Darüber dürfen wir uns freuen. Gott hat uns viel Segen gegeben mit unserem Heft. Nun wird Daniel einen Teil seiner Arbeit abgeben.

Daniel und sein Mac
Daniel und sein Mac

Dieses Heft wurde von Regula gestaltet. Vielleicht fällt es dem Leser auf: es ist ein wenig anders als vorher. Jeder Redaktor hat seinen persönlichen Stil. Das ist gut so. Auch unser Heft darf einmal etwas anders aussehen.

Ich möchte an dieser Stelle Daniel ganz herzlich danken für seine schwere Arbeit während sieben Jahren. Stundenlang hat er Karten und Grafiken bis zur Perfektion entworfen. Viele Nächte und viele Wochenenden lang ist er hinter dem Computer gesessen. Und hat den Computer sogar noch selber bezahlt. Immer hat er versucht, ein perfektes Heft zu schaffen. Und es ist ihm immer gelungen. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist ein gutes Beispiel und Vorbild, wie man für Gott arbeiten und sich aufopfern kann.

Wir wünschen Daniel gute Erholung von den sieben Jahren Stress mit unserer Zeitschrift. Und wir danken ihm auch, dass er das Heft weiterhin in der bisherigen Druckerei drucken lässt. So müssen wir den Abonnements-Preis nicht erhöhen. Daniel wird im Moment auch die Abonnements-Rechnungen noch verschicken, kontrollieren und mahnen. ‹Nur› das grösste Stück Arbeit, die Gestaltung (Layout) geht an Regula. Wir wünschen auch Regula viel Freude und Befriedigung bei der Arbeit. Helft ihr, ein gutes und volles Heft zu gestalten. Schreibt mal wieder etwas für die Gemeinschaft!

Bitte schickt ab sofort alle Texte, Termine, Kontaktadressen und Mitteilungen an Regula direkt und nicht mehr an Daniel. Danke!

So sah ein Heft im Jahr 2000 aus

So sah ein Heft im Jahr 2000 aus

Die neue Redaktorin der Gemeinschaft stellt sich vor

Regula
Regula

Ihr habt sicher bemerkt, dass das Heft nicht mehr gleich aussieht wie die alten Exemplare. Mit dem neuen Jahr beginnt auch ein neues Zeitalter der Zeitschrift Gemeinschaft. Ich habe im vergangenen Herbst die Layoutgestaltung des Heftes übernommen.

Wer bin ich? Sicher kennen viele von Euch mich schon. Trotzdem möchte ich mich hier kurz vorstellen:

Ich bin 31 Jahre alt, seit meiner Geburt gehörlos und im Kanton Aargau aufgewachsen. Ich arbeite in der Kantonalen Sprachheilschule Münchenbuchsee als Lehrerin. Im Moment unterrichte ich eine 7. Klasse. In der Freizeit bin ich Hausfrau (obwohl mein Mann immer die Pflanzen giessen muss ...) und Mutter von einem kleinen, bald ein Jahr alten Lausbuben.

Ich bin schon seit ungefähr neun Jahren in der CGG aktiv. Zuerst besuchte ich während Jahren die Gemeinde Buchegg in Zürich, wo auch für Gehörlose übersetzt wird. Mit meinem Stellenantritt in Münchenbuchsee zügelte ich in den Kanton Bern und machte von da an in der Gehörlosengemeinde Steffisburg mit. Ich leite bis heute einen Hauskreis in Münchenbuchsee, der vor allem von jungen Gehörlosen besucht wird. Am Sonntag besuche ich mit meiner Familie jeweils die Gottesdienste in der Pfingstgemeinde Bern, wo sie auch übersetzt werden.

Ich sitze jeden Tag vor dem Computer, um zum Beispiel für die Schule vorzubereiten oder E-Mails in alle Welt zu verschicken.

Jannick, bald 1 Jahr alt
Jannick, bald 1 Jahr alt

So bin ich mit der Technik ziemlich vertraut und wage es nun, mich ins kalte Wasser zu werfen, um das Layout der Gemeinschaft zu gestalten.

Vermutlich hat Dani schon im voraus gewusst, dass ich ihm eines Tages diese Arbeit abnehmen werde. Weshalb? Er hat mir zur Hochzeit vor drei Jahren das Layoutprogramm geschenkt, mit dem er immer die Gemeinschaft gemacht hat.

Aus diesem Grund war es für mich kein Problem, die elementaren Strukturen des Heftes zu übernehmen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Dani meinen herzlichen Dank aussprechen für alle seine grossen Hilfen. Er beschäftigte sich mit dem Kabelsalat in meinem Büro, mit einem Computer, der nicht immer wollte, was wir wollten, und mit widerspenstigen Programmen. Nochmals herzlichen Dank für den Express-Support, Dani.

Da ist noch etwas, worauf ich immer aufpassen muss, wenn ich für die Gemeinschaft arbeite: Seitdem der kleine Jannick herausgefunden hat, dass man den Computer am leuchtend orangen Schalter (am Boden, leider!) ausschalten kann, kommt er immer sofort herangekrochen und schaltet aus ...!

Ich hoffe, dass ich trotzdem schöne und interessante Hefte gestalten kann. Ich bitte Euch, mir Kritik über die Gemeinschaft mitzuteilen. Ist es gut so? Was kann man verbessern?

Regula

Aus der Gemeinschaft Januar 2001