Christliche Gehörlosen-Gemeinschaft

CGG Schweiz

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10 Jahre CGG

Geburtstagsfest der CGG Schweiz am 17. November 2001

Am 17. November fanden die Mitgliederversammlung der CGG Schweiz und das 10. Geburtstagsfest des Vereins auf dem Uetendorfberg statt.

Am Vormittag trafen sich die Mitglieder und einige Gäste zur Hauptversammlung.

Der Kassier, Heinz Röthlisberger in Aktion!

Der Kassier, Heinz Röthlisberger in Aktion!

Joachim schrieb das Protokoll an der Mitgliederversammlung

Joachim schrieb das Protokoll an der Mitgliederversammlung

Mittlerweile hatten sich noch weitere Gäste dazugestellt. Nachdem die Mitgliederversammlung geschlossen wurde, begann der offizielle Teil der Geburtstagsfeier.

Nun wurden alle Teller gefüllt, und man setzte sich zum Essen und Plaudern. Im Nu verflog die Zeit!

Wenn ich schon vom Essen schreibe, möchte ich hier im Namen der CGG Urs Schaad, dem Koch vom Uetendorfberg, für das gute Essen ganz herzlich danken. Er hat wegen der CGG Geburtstagsfeier sogar seine Ferien verschoben! Das ist gar nicht selbstverständlich ...

Feines Essen
Feines Essen

Wir alle genossen das sehr gute Menu und natürlich auch das gute Dessert mit Kaffee.

Nachdem die Bäuche gefüllt wurden, ging das Programm weiter: Wir wurden in die guten, alten Zeiten geführt. Mit Folien wurde präsentiert, was die CGG macht und wie sie in den letzten zehn Jahren gewachsen ist.

Wir können auf eine sehr positive Zeit zurückblicken! Wir sind Gott dafür dankbar. Unser Verein hatte aber auch einige Rückschläge. Nur sehr wenige Probleme der CGG in den letzten zehn Jahren kamen von aussen. Fast alle Probleme waren ‹hausgemacht›, d.h. sie kamen aus der CGG selbst. Es war vor allem das Einzelgängertum. Wir wollen daran denken, dass Einheit sehr wichtig ist. Zusammen erreichen wir mehr als einzeln. Es ist auch ein grosses Anliegen der CGG, dass wir alle einander dienen und aufeinander hören.

Es wurde noch ein Organigramm gezeigt, wie die Strukturen der CGG heute aussehen und die Ziele für die nächsten zehn Jahre vorgestellt:

Wir wollen

Wir müssen uns Gedanken machen über:

Nachher wurden Gruppenfotos gemacht.

Danach gab es eine Führung durch den Uetendorfberg. Man konnte unter anderem die Räumlichkeiten der Jugendgruppe, den Bauernhof mit seinen Tieren und die Werkstatt der Stiftung besichtigen. Anschliessend kamen alle vor Kälte schlotternd zurück in den warmen Saal. Dort gab es Kaffee und Kuchen sowie ein Schlusswort.

Wir können auf ein wirklich schönes CGG-Geburtstagsfest zurückschauen!

Regula Herrsche

Rückblick auf die 10 Jahre mit der CGG

Am 7. November 1991 wurde die christliche Gehörlosengemeinschaft in Winterthur gegründet. Wir schauen zurück.

Vor der Gründung

Seit 1982 bestand die Gehörlosengruppe der GfU (Gemeinde für Urchristentum) Bern.

1984 fand die Weltkonferenz der Gehörlosen in Gwatt am Thunersee statt. Sie wurde von der CGG Stuttgart organisiert.

1985 gibt es in der Buchegg Zürich eine Gehörlosengruppe und seit 1986 die Gruppe Steffisburg.

Gemeindeferien der GfU-Gehörlosengruppe im Sommer 1987.

Daniel Fenner machte damals (1987) das erste Mal Ferien mit der Gehörlosengruppe

Daniel Fenner machte damals (1987) das erste Mal Ferien mit der Gehörlosengruppe

Verschiedene gläubige Gehörlose lebten verstreut. Sie waren teilweise bei Hörenden integriert. Das war eine grosse Motivation zur Gründung der CGG, dass Gehörlose zusammen regelmässig gehörlosengerechte Gottesdienste in Gebärdensprache besuchen können. In den Jahren 1989 - 1991 knüpfte unser heutiger Präsident mit verschiedenen Gehörlosen und Gemeinden Kontakte. Dies führte dann zur Gründung der CGG Schweiz am 7. November 1991.

Gründung der CGG Schweiz

Gründung der CGG Schweiz

1992

In Holland fand die Internationale Konferenz für christliche Gehörlose statt.

Die CGG organisierte einen Besuch in der Stiftshütte in Lausanne.

1993

Das war ein wichtiges Jahr für die Zeitschrift ‹Gemeinschaft› der CGG Schweiz. Das erste Heft erschien im Januar 1993.

Eine Fussballmannschaft der CGG nahm am Christlichen Fussballturnier in Horw teil.

Höhenpunkt dieses Jahres war der Missionseinsatz an der Gehörlosenolympiade in Sofia, Bulgarien. Dort lernten wir Anton und seine Gehörlosenarbeit kennen.

Gruppenbild - im Hintergrund :Sofia

Gruppenbild - im Hintergrund :Sofia

1994

Wieder nahm eine CGG-Fussballmannschaft am Christlichen Fussballturnier teil.

Richard Bührer und Willi Herrsche - bei Sympatielauf

Richard Bührer und Willi Herrsche - bei Sympatielauf

Bei den Vorbereitungen für den Tag der Gehörlosen am 24. September waren mehrere Personen aus der CGG aktiv beteiligt. Die CGG hatte am Samstag einen Stand auf dem Bundesplatz und half beim Sonntagsgottesdienst aktiv mit.

Andreas Kolb predigte beim Sonntagsottesdienst auf dem «Gurten»

Andreas Kolb predigte beim Sonntagsottesdienst auf dem «Gurten»

Nach dem Tag der Gehörlosen mussten wir von Andreas Kolb Abschied nehmen. Er wurde von der CGG Schweiz als erster, gehörloser Missionar nach Cochabamba, Bolivien ausgesandt.

Im Dezember reiste eine Gruppe von Freunden, darunter einige von uns, an die erste CGG-Hochzeit nach Bolivien. Am 30. Dezember heirateten Andreas Kolb und Sara Mendoza.

1995

Die CGG Luzern wurde gegründet, zudem wurde die Bibelschule von Winterthur nach Aarau verlegt (zentral gelegen). Durchschnittlich zehn Personen besuchten die Bibelschule regelmässig (heute sind es 20!).

Wieder nahm die CGG am Christlichen Fussballturnier in Horw teil.

Die CGG wurde erneut von der Reiselust gepackt und unternahm eine sehr interessante Israel/Jordanien-Reise.

Die berühmte Aussicht vom Ölberg auf Jerusalem

Die berühmte Aussicht vom Ölberg auf Jerusalem

Man konnte wieder die Stiftshütte besichtigen, und zwar in Lörrach (Deutschland, nahe bei Riehen). Viele CGG-Gehörlose nahmen an dieser Besichtigung teil.

Die Zeitschrift ‹Gemeinschaft› verzeichnete einen Rekord von ungefähr 195 Abonnenten.

Drei CGGler machten eine erste Missionsreise nach Peru und Riberalta. Langsam nahm das Projekt Riberalta Form an.

Die CGG Steffisburg kam im Fernsehen: ‹Sehen statt Hören› filmte einen Gottesdienst und machte Interviews.

1996

Pastor Alberto aus Paliza/Peru wird regelmässig durch einen kleinen Geldbetrag von der CGG unterstützt (bis heute).

In diesem Jahr erschien auch die dickste Gemeinschaft (60 Seiten)! alle hatten viel zu lesen.

1997

Neu wurden die Gruppen Wettingen und Bern/Pfimi ins Programm der CGG aufgenommen.

Vier CGGler aus der Schweiz nahmen an einer Internationalen Konferenz für gläubige Gehörlose in Cusco/Peru teil.

Sie besuchten auch Andreas Kolb bei seiner Arbeit in Bolivien.

Andreas Kolb zügelte mit seiner ganzen Familie von Cochabamba nach Riberalta.

1998

Zum zweiten Mal kam die CGG ins ‹Sehen statt Hören›. Die Sendung berichtete über das Bolivien-Projekt.

Andreas Kolb mit seine Schüler in Riberalta, 1. Juni 1998

Andreas Kolb mit seine Schüler in Riberalta, 1. Juni 1998

1999

Die Gruppe St. Gallen wurde ins CGG Programm aufgenommen.

An der Winterolympiade für Gehörlose in Davos nahm eine Gruppe von CGG-Leuten teil mit dem Ziel, das Wort Gottes weiterzugeben.

Das Team der CGG in Davos

Das Team der CGG in Davos

Die CGG wird als Verein in den SGB (Schweizerischen Gehörlosenbund) aufgenommen.

2000

In diesem Jahr starteten die Homepage der CGG Schweiz: www.cgg.deaf.ch

und das Projekt ‹Gebärdenlexikon›.

Die CGG machte an Pfingsten bei ‹Payerne 2000› mit.

Endlich kam Andeas Kolb nach sechs langen Jahren erstmals nach Hause. Seine Vorträge waren ein Grosserfolg.

Familie Andreas und Sara Kolb, mit Josua und Noé

Familie Andreas und Sara Kolb, mit Josua und Noé

2001

Das Projekt Bolivien kam auf ‹Signes› TSR2. Das war der erste Auftritt im Westschweizer Fernsehen.

Die Zeitschrift ‹Ethos› gab einen Artikel über die CGG und ein sehr bewegendes Zeugnis von Jakob Bieri heraus.

Im Oktober hatte die Bibelschule das erste Mal 30 TeilnehmerInnen und im November feierte die CGG Schweiz ihren 10. Geburtstag.

Aus der Gemeinschaft Januar 2002